Die Finalisten 2016

Hier präsentieren wir die Serien der zehn Finalisten 2016 mit exklusiven Berichten und Interviews.

Esther Teichmann

Esther Teichmann

Eine sinnliche Reflexion über Heimweh und Verlust: Mit ihrem Zyklus „Mondschwimmen“ führt Esther Teichmann den Betrachter in eine melancholische Traumwelt, komponiert aus autobiografischen und fiktionalen Elementen.

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Sadegh Souri

Sadegh Souri

Sie sind weiblich, neun Jahre alt und bereits strafmündig – im Iran. Auf Mord, bewaffneten Raubüberfall und Drogenhandel steht dort die Todesstrafe durch Erhängen, vollstreckbar mit Eintritt der Volljährigkeit. Die Wartezeit verbringen die Mädchen in Gefängnissen und Besserungsanstalten. In „Waiting Girls“ zeigt der iranische Fotograf Sadegh Souri diese überaus befremdliche Vorgehensweise des Islamischen Strafrechts.

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Giulio Piscitelli

Giulio Piscitelli

In seiner Serie „Informal Facilities in the Jungle“ widmet sich der italienische Fotograf Giulio Piscitelli den gesellschaftlichen Veränderungen im größten Flüchtlingslager in Europa. Eine architektonische Studie als Metapher für die Transformation einer der größten Krisen der letzten Jahre.

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Max Pinckers

Max Pinckers

Der Fotograf Max Pinckers behandelt in seiner Serie „Two Kinds of Memory and Memory Itself“ Vorstellungen, Klischees und Stereotype über Japan. Während eines zweimonatigen Aufenthalts in der Präfektur Saitama nördlich von Tokio hat er seine Aufnahmen kunstvoll auf konzeptuelle Art inszeniert. Die Arbeit begreift er als Untersuchung darüber, wie die Assoziationen aus westlichen Kulturkreisen über das Land der aufgehenden Sonne tradiert werden.

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Stéphane Lavoué

Stéphane Lavoué

Im nordöstlichen Winkel des US-Bundesstaates Vermont, an der Grenze zu Kanada, liegt ein ganz besonderes Königreich. Die herbe landschaftliche Schönheit, aber vor allem die Bewohner des North East Kingdom sind das Thema der in vielen Jahren entstandenen Serie des französischen Fotografen. Derzeit ist er nur schwer zu erreichen, denn er ist wieder unterwegs.

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Guillaume Herbaut

Guillaume Herbaut

Zwischen 2014 und 2016 verfolgte Guillaume Herbaut die Auseinandersetzungen in der Ukraine, ein Land, das er seit 15 Jahren bereist. Sein fragmentarischer Bilderzyklus zeigt das marode Innenleben eines Staates und dessen Konstitution zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Vincent Delbrouck

Vincent Delbrouck

Der belgische Fotograf Vincent Delbrouck versteht sich nicht als Teil der fotojournalistischen Traditionen: Seine Bildarchive sind als intuitiver Ausdruck seiner Subjektivität über die Momentaufnahme hinausgehende „überzeitliche, organische Zeugnisse eines Prozesses“.

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William Daniels

William Daniels

Seit dem Sturz von Präsident François Bozizé am 24. März 2013 durch die Rebellenallianz Séléka aus dem Norden des Landes versinkt die Zentralafrikanische Republik (ZAR) in einem Strudel der Gewalt. Was als Putsch gegen die Regierung begonnen hatte, eskalierte zu einem blutigen Konflikt zwischen Christen und Muslimen. Opfer der Gewalt ist vor allem die Zivilbevölkerung. William Daniels hat das von den Medien oft vergessene Land bereist.

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Fulvio Bugani

Fulvio Bugani

„Soul“ y Sombras – Seele und Schatten. Der Titel der Serie des italienischen Fotografen Fulvio Bugani mag düster klingen, doch seine Bilder zeigen das Gegenteil: kräftige Farben, kräftiges Licht und entsprechende Schatten natürlich auch – Bilder so kontrastreich wie die kubanische Seele, nach der er gesucht hat.

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Juan Pablo Bellandi

Juan Pablo Bellandi

Venezuela versinkt im Chaos. Die Hauptstadt Caracas hat die höchste Mordrate weltweit. Für die Bewohner des Landes sind Kriminalität, Gewalt und Mord trauriger Alltag geworden. Zehn Monate lang hat Juan Pablo Bellandi die Polizei in seiner Heimatstadt Mérida bei ihren lebensgefährlichen Einsätzen begleitet.

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